Puderbacher Damen Letztes Spiel in Arzheim #Reifeprüfung, Tamina: Fels in der Brandung

Der Respekt war groß vor dem letzten Saisonspiel in Arzheim, hatten wir noch das Desasterspiel in eigener Halle im Hinterkopf.  18:29 hieß es damals, als wir noch Heimspiele hatten. Nach Arzheim nimmt man nicht mal gerade so im vorbeifahren mit, roter Boden, gelber Kreis , fanatisches Heimpublikum. Da ist Respekt angesagt. Zumal die Damen der Heimmannschaft wohl die erfahrenste Mannschaft der Liga ist.

Personell reisten wir mit sehr überschaubarem Kader nach Koblenz, gerade mal 2 Wechselspielerinnen schmücken die Bank. Annika musste kurzfristig mit Grippe passen. Nicole hatte sich eine Woche zuvor beim Testspiel in Westerburg eine Knieverletzung zugezogen und muss leider operiert werden.  Die Trainervorgabe war klar definiert,“Nicht, wie im Hinspiel überrollen lassen, das Spiel, durch gute Abwehrarbeit,verbunden mit einer konzentrierten Torfrau,  lange offen halten. Gesagt getan, Durch das Fehlen unserer Kreativspielerin Annika, mussten wir unsere Systeme neu definieren. Von Beginn an leisteten die Puderbacher Ladys starken Widerstand gegen die Heimmannschaft. Und als es nach der ersten tollen Wurfabwehr durch Tamina und die daraus erzielte 1:0 Führung durch Annalena, von der Auswärts Zuschauerseite lautstark und nicht zu überhören war Auswärtssieg, hier geht was. Und das hier was geht heute. Torfrau Tamina hatte einen Sahnetag erwischt und wehrte 16 Würfe der Arzheimer ab, darunter 4 7-Meter Strafwürfe und einige Gegenstöße und mehrere s. g. 100%ige. Die Abwehr funktionierte exzellent und im Angriff war jedes erzielte Tor an diesen Abend extrem wichtig, da die Torfrau von Arzheim ebenfalls ein gutes Spiel absolviert hat. Das Spiel war offen, in der 16. Minute konnten die Wölfe, durch Dana zum zweiten mal in Führung gehen. Zum Vergleich stand es im Hinspiel zu dem Zeitpunkt bereits 1:11 gegen uns. Die wiedermal zahlreich mitgereisten Fans waren aus dem Häuschen und übertönten die Heimzuschauer massiv.

Bis zum Pausenintervall blieb es ausgeglichen. 9:9 war der Stand auf der Anzeigentafel. In der Pause haben wir uns auf eine erholte und frisch motivierte Heimmannschaft eingestellt. Der Tenor war, die erste Drangperiode der Arzheimer zu verteidigen und uns auf unsere bessere Physische Grundlage zu vertrauen.  Und das ist voll aufgegangen. Trotz kleinem Kader haben die Ladys am Limit gekämpft und das Spiel weiterhin offen gehalten.Jede Spielerin die auf der Platte stand hat sich nahtlos in das gut geführte Spiel eingefügt und alles gegeben. Speziell Sophie in der Verteidigung hat wieder gerackert am Anschlag und gut Regie geführt. Im Angriff konnten Andrea und Dorun gute Akzente setzen. In der 53. Minute stand es 16:17 und es sah nach dem Aufgerufenen Auswärtssieg aus. Aber da kam die Dritte Gewalt ins Spiel. Das war nicht Doll Herr N…., hatte ein paar unglückliche Entscheidungen zu unseren Ungunsten zu vertreten. Aber er war alleine und bei, auch in der Kreisliga, hätte es dem Spiel gut getan von zwei Schiedsrichtern geleitet zu werden.  Fazit: Nach dem ausgeglichen 17:17 Remis waren die Emotionen ausgeglichen, Punkt verloren , oder gewonnen. Dass muss dann jeder mit sich selbst regeln. Die Mannschaft hat in der Zeit Oktober bis dato kein Spiel verloren inkl. 2 Testspielen, hat sich zu einer richtigen Damenmannschaft entwickelt, Schade, dass die Saison schon vorbei ist. Nach diesem denkbaren Auswärtsremis in Arzheim  hatten wir den 2. Tabellenplatz gesichert, da aber durch das noch offene Heimspiel der Arzheimer kann es am Ende der dritte Platz als Saisonabschluss werden.  Der Trainer ist stolz heim gefahren und hat sich gefreut wie Bolle nach dem eindrucksvollen Spiel. unsere Fans waren wie so oft die starke Unterstützung, die man als Handballer brauchst um nicht alleine gegen den Rest auswärts bestehen zu können. Danke, Ihr wart mal wieder Obercool. Mannschaft: Tamina, Dana, Judith, Annalena, Sophie, Dorun, Ciara, Jana, Andrea, Trainer Michael, Fans. Jetzt ist Pause und ab  Mitte Mai geht’s in die Vorbereitung auf 18-19 Bis dahin eine gute Zeit und denkt mal an uns.  Wir sind die die im Puderbacher Land die Bälle werfen. Runde ins Eckige jäh.